Stoizismus wichtiger denn je
Die Vorweihnachtszeit ist besinnlich und voller Vorfreude auf die freien Tage und das gemütliche Miteinander.
Soweit der Plan und das, wie ich es mir in meinen Gedanken vorstelle. In der Realität ist sie aber meist vollgepackt mit zu erledigenden Aufgaben, kurzfristigen Terminen und dem Planen all dessen, was noch zu erledigen ist.
Stress pur für den Kopf und unsere Gelassenheit schmilzt wie ein Schneeball im Backofen.
Wie können wir uns dagegen wappnen?
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VERSTEHEN – Deep Dive
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Der Stoizismus liefert uns genau für solche Situationen eine Vielzahl von Prinzipien, Tools und Lösungen.
– Mit der „Dichotomie der Kontrolle“ können wir unterscheiden, was in unserer eigenen Kontrolle liegt und unsere Energie gezielt dafür einsetzen.
– Mittels „Praemeditatio Malorum“ können wir uns auf eventuelle Herausforderungen der Zukunft einstellen und Lösungen vorab erdenken, um Stress zu verringern.
– Journaling hilft, den Kopf zu befreien und klare Gedanken zu fassen. (Mein Geheimtipp, ich schreibe am Morgen und am Abend!)
Das war schon vor 2000 Jahren so und wird in unserer modernen Zeit nicht weniger von Bedeutung.
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ENTSCHEIDEN – Research Snack
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Im Alltag bedeutet das häufig, sich zu entscheiden und wie Marcus Aurelius es schon damals tat, einen Schritt zurück zu treten.
Dieser „View from Above“ ist eine Relativierung und Neubewertung der aktuellen Lage. Wird diese in 2 oder 3 Monaten noch von Bedeutung sein? Werden wir rückblickend sagen „Ach, war ja alles halb so schlimm.“
Der Nutzen von Umdeutung oder auch Reappraisal genannt, ist auch wissenschaftlich erwiesen [1]
-> Wer schwierige Situationen aktiv umdeutet, verfügt über deutlich höhere Resilienz.
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GESTALTEN – Deine Aktion
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Stehst du wieder vor einer schwierigen Aufgabe oder zu vielen ungelösten Herausforderungen, tue dies.
Nimm dir ein Blatt und erstelle eine Tabelle, in der du auf der linken Seite all jene Dinge notierst, die du selbst ändern kannst und rechts jene, welche außerhalb deines Einflusses liegen.
Mit dem Wissen konzentriere dich nur auf die Aufgaben, die du selbst erledigen kannst.
Und wenn du dich von einer Aufgabe überwältigt fühlst, dann überlege kurz, wie du sie in kleinere Teilaufgaben zerlegen kannst, um erst einmal in Aktion zu kommen und motivierter voranzuschreiten.
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Ressourcen
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Hier noch ein Link zur Youtube-Folge „Wie du fast jedes Problem löst“
https://youtu.be/SQa09vm_sg8
oder als Podcast
https://open.spotify.com/episode/5lfC0iqIyWoUyoy1SEPoF3
[1]: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38657292/
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Danke für deine Zeit und Aufmerksamkeit.
Bis bald,
Andre Schütz
Verstehen. Entscheiden. Gestalten.
