Der nächste kleine Schritt
Wie gehen wir mit Rückschlägen um?
Denn sind wir doch mal ehrlich, das ist das Leben. Jeden Tag passieren Dinge, die uns aus der Bahn werfen, die unerwartet auftreten und die uns einfach nur nerven.
Doch das gehört eben auch zum Leben dazu.
Und wir können es nutzen, wie ein tägliches Training.
# VERSTEHEN
Marcus Aurelius schrieb seine „Selbstbetrachtungen“ nicht für die perfekten Tage, sondern für jene, an denen er sich selbst an ein tugendhaftes Leben erinnern wollte.
„Das Hindernis ist der Weg“, könnte man grob sagen, denn wir brauchen keine perfekten Tage, wir brauchen stabile innere Gedanken und Überzeugungen. Und das können wir selbst entscheiden und persönlich gestalten.
Merke dir:
– Reibung ist kein Feind, sondern Trainingsgewicht.
– Du kontrollierst nicht den Bug, aber deinen nächsten sauberen Schritt.
– Durch Reframing (Neubewertung) können wir Dinge in einen positiveren Rahmen setzen.
Reframing ist mehr als ‘positiv denken’: Reappraisal verändert messbar, wie Stress im Körper und in der Aufmerksamkeit ankommt – und kann Leistung stabilisieren. [1] Nicht jede Reibung ist gut, aber lösbare Reibung ist Training: Lernforschung zeigt, dass ‘wünschenswerte Schwierigkeiten’ und gezielte Übung Kompetenzen stärker aufbauen als Komfort. [2]
Und danach hilft dir ein Post Mortem, um deine Leistung weiter zu steigern:
Hier die aktuelle Folge „30% besser – nur durch Nachbereitung: Stoisches Post Mortem“: https://youtu.be/ahm3IJG8iEA
# ENTSCHEIDEN
Um weniger zu prokrastinieren und schneller in Aktion zu kommen, sollten wir Entscheidungen bewusster ausführen.
Geben wir uns selbst einen Entscheidungsanker.
„Schwanke ich zwischen A und B, dann entscheide ich nach ‚welche Option bringt mich am stärksten voran'“
oder
„Schwanke ich zwischen A und B, dann entscheide ich nach ‚bei welcher Option komme ich meinen Zielen am nähesten'“
Schritt für Schritt, Hauptsache wir gehen voran.
# GESTALTEN
„Wenn X passiert, Dann mache Y“ Pläne sind ein gutes Mittel, um sich auf Herausforderungen vorzubereiten oder für auftretende Hindernisse eine Antwort zu haben.
Dadurch können wir Hindernisse als natürliches Training sehen:
„Wenn sich die Spezifikation für meine Aufgabe wieder ändern, Dann überlege ist, wie ich die Umsetzung noch besser auseinander ziehen kann, um auf weitere Änderungen vorbereitet zu sein.“
# Ressourcen
[1]: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23437923/
[2]: https://bjorklab.psych.ucla.edu/wp-content/uploads/sites/13/2016/04/EBjork_RBjork_2011.pdf
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Danke für deine Zeit und Aufmerksamkeit.
Bis bald,
Andre Schütz
Verstehen. Entscheiden. Gestalten.
